1983 geboren in Speyer

Studium

2005-2013 Studium der Fächer Bildende Kunst und Biologie an der Universität in Landau
2013 Masterabschluss

Kunstpreise

2011 Gewinner des Förderpreises „Junge Kunst“ der Vereinigung Pfälzer Kunstfreunde
2012 Gewinner des Pfalzpreises für Bildende Kunst in der Sparte Malerei (Nachwuchspreis)
2013 Gewinner des Perron-Kunstpreises in der Sparte Malerei (Förderpreis)
Daniel Odermatts Gemälde und Zeichnungen basieren auf inszenierten Fotografien, die er von Freunden und Bekannten eigens für die später folgenden Werke fertigt. Bei der anschließenden malerischen Umsetzung entsteht durch die frei gesetzten Farbflächen um die dargestellten Figuren ein distanzierter Farbraum, der von räumlich bis nahezu schwerelos entrückt ausschlagen kann. Der hohe Grad an Realismus der Figuren steht dabei im Kontrast zu den teils stark reduzierten Hintergründen. Die zu abstrakten Räumen kombinierten Farbflächen sind zum einen als stilisierte Architektur zu verstehen welche die Isolation der gezeigten Figuren unterstreichen soll. Zum andern fungieren sie auch als Bedeutungsträger für die Bildaussage und gehen somit über die reine Funktion der Verortung der gemalten Menschen im Bildraum hinaus um die allgemeine Situation ebendieser zu verbildlichen. Das übergreifende Thema seiner Arbeiten ist der Mensch und ins Besondere zwischenmenschliche Beziehungen. Die dargestellten Personen verbildlichen existenzielle Fragen und Gefühle und wirken dabei gedanklich und emotional entrückt und mit sich selbst beschäftigt. Die gemalten Situationen rufen intensive Gefühle hervor, die den Betrachter dazu animieren sich in die Personen hineinzuversetzen. Dabei bleibt jedoch immer eine gewisse Uneindeutigkeit in der Bildaussage bestehen, die zur Phantasie und Reflektion anregt und den geheimnisvollen Gesamteindruck der Gemälde unterstreicht.